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Motivation und Konflikte – Brandstifter oder Feuerwehrmann?

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(c) oldskoolmann.de

Heute auf der Rückfahrt vom Fitnessstudio eine schöne Stelle in einem Lied gehört:

„Ein Feuer brennt nur dann weiter, wenn es genährt wird.“

Das kann man auf positive wie negative Dinge übertragen. Lob und Anerkennung sind Benzin für das Engagement und die Motivation von Menschen.
Streitigkeiten und Konflikte haben nur dann Bestand, wenn immer und immer wieder eins obendrauf gesetzt wird. Beachten wir also mehr gute Taten von anderen – und – ignorieren auch mal einen emotionalen Schnellschuss von Kollegen, vom Partner oder von Mitarbeitern.

Dann entfachen wir das Feuer für „gute Dinge“ und lassen „hitzige Diskussionen“ einfach mal verglühen. Einfach mal sagen: „Sie beeindrucken mich. Das haben Sie wirklich gut gemacht.“ Oder: „Ihre Vorschläge sind mir immer sehr wichtig, weil ich Sie als sehr gewissenhaften und kompetenten Mitarbeiter kenne und schätze. Ich möchte deswegen ganz in Ruhe für mich nochmal darüber nachdenken, ob wir hier eine gemeinsame Lösung finden können.“

Im richtigen Moment ein Feuer nähren oder auch mal löschen können, das ist ein Balanceakt zwischen „Brandstifter“ und „Feuerwehrmann“.

Viel Erfolg und Gesundheit, JME

Konfliktlösung – schwierige Menschen

Wir haben es manchmal mit „schwierigen“ Menschen zu tun. Egal was Du tust oder was Du sagst, es ist falsch. Eine Konfliktlösung ist nicht in Sicht. Noch nicht einmal die Bereitschaft dazu. Jedes Wort wird auf eine Waage gelegt, die immer zu Deinen Ungunsten ausschlägt.

Wie gehen wir mit solchen Menschen um? Natürlich kann es sein, dass wir mit einem „verbitterten“ Menschen in einem Verhältnis stehen, das wir nicht einfach mal eben so auflösen können oder möchten – dann ist die Überlegung umso wichtiger.

Ich denke, dass es hilfreich ist, eine gedankliche Abgrenzung zu schaffen. Es ist hilfreich, etwas zu akzeptieren: manche Menschen lassen sich nicht ändern. Die Überlegungen, warum jemand „so“ ist, helfen da nicht weiter und führen ins Uferlose.

Was uns hilft, ist der Gedanke, dass wir bei uns bleiben. Mit unseren Überzeugungen und Empfindungen. Im inneren Dialog können wir sagen: „Du kannst noch so ein kalter und gewissenloser Mensch sein, wie Du möchtest – ich lasse Dich so. Ich werde nicht versuchen, dich zu ändern, weil mich das auffressen würde. Bleib so wie Du bist. Handele weiterhin so. Ich habe nicht die Aufgabe, einen Erwachsenen zu erziehen. Das Leben selbst wird Dich erziehen. Du darfst so bleiben, weil Du das brauchst. Ich lasse Dich so.“

Es ist nicht die Aufgabe, so einen Menschen zu ändern. Die Frage ist vielmehr, ob wir mit einem solchen Menschen arbeiten oder leben möchten und das auch durchhalten. Das wäre dann aber eine grundsätzlich andere Frage.

Viel Erfolg und Gesundheit, JME